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“Einzelhandel vs. Onlinehandel” – Leaf fügt das nächste Kapitel hinzu

Auch vor der Corona Pandemie sah es für den stationären Einzelhandel nicht unbedingt rosig aus. “Stirbt der Einzelhandel?” lautete so manche Schlagzeile und auch der “Tod der Innenstädte” ist bereits seit Jahren in aller Munde. Tatsächlich hat der Handelsverband Deutschland (HDE) vorausgesagt, dass zwischen 2017 und 2020 deutschlandweit 50.000 Läden schließen werden. Und jetzt Corona. Aber bedeutet das, dass “Einzelhandel vs. Onlinehandel” ein für alle mal entschieden ist? Während die Herausforderungen momentan größer denn je scheinen, wächst auch die Anzahl der Lösungen. Wir werfen deshalb einen Blick auf drei aktuelle Probleme im stationären Einzelhandel und zeigen euch die Lösungen, die Leaf bietet.

Die Forderung nach Digitalisierung

Spätestens Corona hat die Digitalisierung ins Zentrum der Strategieplanung stationärer Einzelhändler gerückt. Kostenloses WLAN oder digitale Bonusprogramme zum Beispiel sind schon lange von Nice-to-haves zu Must-haves geworden. Momentan sind online Angebote beliebter denn je. Das Gleiche gilt auch für bargeld- und somit kontaktlose Zahlungsmethoden. Deshalb fügen wir von Leaf dem digitalen Einkaufserlebnis nun das letzte fehlende Puzzelteil hinzu: den digitalen (hygienischen!) Kassenbon. Mit einem digitalen Kassenbon (oder “Leaf”) haben KundInnen ihre Ausgaben besser im Auge und können sogar Bonuspunkte sammeln.

Kundenbindung

Es ist nichts Neues, dass der stationäre Einzelhandel sich außerhalb des Ladenbesuchs nur schwer mit der Kundschaft austauschen kann. Dem Onlinehandel stehen alle nötigen Tools zur Verfügung, um die Kundschaft zu verstehen und z. B. nach dem Einkauf personalisierte Angebote zu verschicken. Einzelhändler hingegen überreichen einen Kassenbon und schauen zu, wie die KundInnen das Geschäft verlassen. Keine weitere Interaktion also, keine Chance, ein Verhältnis nach dem Kauf aufzubauen. Der Kunde ist gekommen, oft weil er durch teure Kampagnen angelockt wurde, und dann wieder gegangen. Es ist daher keine schwierige Frage, wer diese Runde von “Einzelhandel vs. Onlinehandel” bisher gewinnt.

Aber jetzt kommt Leaf. Wir haben uns gefragt, wo Händler und KundInnen den Kontakt verlieren: Mit Übergabe des Kassenbons. Hier haben wir die Chance gesehen, das letzte Stück des digitalen stationären Einkaufserlebnisses zu ergänzen. Durch digitale Kassenbons, ein Bonusprogramm und eine Insights Plattform gibt Leaf dem stationären Einzelhandel die Möglichkeit, die Kundschaft endlich so zu verstehen, wie es der Onlinehandel schon lange tut. Wer gewinnt jetzt?

Belegpflicht

Mit all den Herausforderungen, die die Coronakrise mit sich gebracht hat, ist es leicht zu vergessen, dass der stationäre Einzelhandel in Deutschland dieses Jahr bereits einen heftigen Schlag hinnehmen musste. Seit dem 01. Januar 2020 muss, vom Betrag der Transaktion unabhängig, nämlich jeder Käufer einen Bon erhalten. Während Deutschland diese Regel dieses Jahr erst eingeführt hat, gilt sie in anderen Länder wie Österreich schon seit Jahren. Große Mengen an Kassenbons sind also ein internationales Problem im Einzelhandel und das schlägt sich nicht nur in den Kosten, sondern auch in der Umweltbelastung nieder. 

So erfordert die rechtlich verbindliche Regelung ein Upgrade des Kassensystems, den Kauf von Thermopapier und die fachgerecht Entsorgung liegengebliebener Kassenbons. Wenn man bedenkt, dass der Preis oft ein wichtiger Faktor im persönlichen “Einzelhandel vs. Onlinehandel” Kampfs der KundInnen ist, sind das schlechte Nachrichten für Einzelhändler. Leafs digitale Kassenbons sind eine kostengünstige und einfach umzusetzende Lösung.

Hinzu kommt, dass Papierbons in einer Zeit, in der das Umweltbewusstsein steigt, einfach nicht mehr zeitgemäß sind. Wir finden es absurd, dass wir gar keine Wahl mehr haben, ob wir umweltfreundlich sein und keinen Kassenbon nehmen wollen. Deswegen freuen wir uns besonders, Einzelhändlern Leaf anbieten zu können: weil wir damit auch etwas für die Umwelt tun und wenn es um den Klimawandel geht, kommt es auf uns alle an.

“Einzelhandel vs. Onlinehandel” – wer gewinnt denn nun?

Es ist klar, dass der Einzelhandel mit großen Herausforderung kämpft, aber vielleicht macht Leaf das Aufholen zum Onlinehandel ein wenig einfacher als gedacht. Und wer weiß, vielleicht wird der Einzelhandel schon bald all das anbieten können, was der Onlinehandel kann. Dann wird vielleicht der Ladenbesuch der entscheidende Faktor. Und mit diesem Gedanken lassen wir euch selbst entscheiden, ob der “Einzelhandel vs. Onlinehandel” Konkurrenzkampf wirklich schon entschieden ist.

Um immer aktuell darüber informiert zu sein, wie Leaf euren Unternehmen helfen kann, folgt einfach unseren Social Media Kanälen.

Die englische Version dieses Artikels findet ihr hier.

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24 Tipps für die Einzelhandel Öffnung nach Corona

Der Bezahlprozess!

Der Bezahlprozess ist der Teil eines Einkaufs, der den engsten Kontakt zwischen Personal und Kunden erfordert. Deswegen verdient er in unseren Augen einen eigenen Abschnitt:

  • Installiert eine Barriere, um euer Kassenpersonal zu schützen.
    • Eine richtige Acrylglasscheibe anzubringen, ist eine gute Option.
    • Wenn das momentan nicht ins Budget passt, seid kreativ: auch transparente Planen haben den gewünschten Effekt.
    • Denkt daran, dass euer Kassenpersonal noch Platz braucht, um ggf. Bargeld entgegenzunehmen oder gescannte Produkte zu übergeben.
  • Bringt Markierungen am Boden an, um sicherzugehen, dass Kunden, die an der Kasse warten, genug Abstand voneinander halten (auch Schilder wie im Anhang helfen).
  • Bietet kontaktlose Zahlungsmöglichkeiten an.
    • Wenn ihr noch keine Kartenlesegeräte habt, die kontaktlose Zahlungen über Karten oder Mobiltelefone zulassen, ist die Einzelhandel Öffnung nach Corona ein guter Zeitpunkt um umzusteigen. Eure Kunden werden es euch danken!
  • Bietet digitale Kassenbons an.
    • Dank der seit Januar geltenden Belegpflicht, die für jede Transaktion eine Quittung verlangt, sind Kassenbons ein weiterer riesiger Kontaktpunkt. Anbieter wie Leaf helfen euch, ganz einfach digitale Kassenbons auszustellen, die alle rechtlichen Anforderungen erfüllen.

Abstand!

Das Abstandhalten wird natürlich eine der effektivsten Maßnahmen sein, die wir alle treffen können, um Ansteckungen zu verhindern, aber wie könnt ihr das im Rahmen der Einzelhandel Öffnung nach Corona umsetzen?

  • Schränkt die Anzahl an Kunden ein, die sich gleichzeitig in eurem Geschäft aufhalten dürfen (1 Person pro 10 m2).
  • Denkt darüber nach, wie Kunden vor dem Laden erkennen können, wie viele Personen sich bereits darin aufhalten
    • Stellt jemanden an die Tür, der die Kunden zählt.
    • Wenn ihr nicht die Kapazitäten dafür habt, sorgt dafür, dass man den Laden gut von außen einsehen kann, stellt z. B. nicht zu viel in die Schaufenster.
    • Rahmt einen Platz im Schaufenster ein und bittet Kunden, vor dem Eintreten hineinzusehen, um festzustellen, wie viele Menschen bereits im Laden sind (z. B mit einem Pfeil und der Aufforderung „Schaut erst, wer schon alles da ist, bevor ihr rein kommt!”).
    • Hängt Poster oder Schilder auf, auf denen ihr eure Kunden auffordert, einzeln in den Laden zu kommen.
    • Denkt im Voraus darüber nach, wo Menschen sich anstellen können, wenn euer Laden zu voll sein sollte, und helft euren Kunden dabei, diese Idee umzusetzen (z. B. durch Hinweisschilder oder Markierungen auf dem Boden).
  • Falls eure Geschäftsräume eng sind, denkt darüber nach, Regale, Aufsteller etc. zu entfernen, um für mehr Platz zu sorgen.
    • Stellt Schilder auf, die Kunden darauf hinweisen, dass bestimmte Farben/Größen etc. auf Nachfrage erhältlich sind.
    • Wenn ihr vor Ort nicht viel Lagerraum habt, bietet bestimmte Zeiten für die Abholung von Produkten, die ihr aus einem externen Lager holen müsst, an. 
  • Seid vorsichtig, wenn ihr Aufsteller etc. außerhalb eures Ladens platziert. Das könnte es Passanten schwierig machen, Abständen einzuhalten, wenn sie bei euch vorbei kommen.

Hygiene!

Ein anderer guter Weg, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, ist es, Hygienerichtlinien einzuhalten – besonders wenn ihr Produkte verkauft, die Kunden gerne mal in die Hand nehmen oder anprobieren. Diese Maßnahmen könnt ihr treffen:

  • Stellt eurem Personal Masken sowie Informationen zu deren korrektem Gebrauch zur Verfügung (wenn ihr gebrandete Masken herstellen lassen könnt umso besser!).
  • Platziert Desinfektionsmittel für Kunden an der Tür und regt durch Hinweisschilder dazu an, dieses effektiv zu benutzen.
  • Weist Kunden darauf hin, dass die Maskenpflicht auch in eurem Geschäft greift.
  • Desinfiziert Gegenstände und Flächen, die von Kunden berührt werden (z. B. Türklinken) regelmäßig.
  • Es sollte zwar immer der Fall sein und nicht nur jetzt während der Einzelhandel Öffnung nach Corona, aber erinnert eure Mitarbeiter daran, sich krank zu melden, wenn sie sich nicht gut fühlen.

Online Angebote!

Während der Ladenschließungen haben viele Unternehmen Onlineshops ins Leben gerufen. Auch jetzt, wo viele Läden wieder geöffnet sind, ist es noch sinnvoll, Produkte online anzubieten, da es Kontakt reduziert. Hier sind einige Optionen:

  • Erstellt einen kompletten Onlineshop.
  • Bietet eine Abholung im Laden an.
    • Postet eine Liste all eurer Produkte auf eurer Webseite/euren Social Media Kanälen/außerhalb eures Ladens.
    • Akzeptiert Bestellungen via E-Mail und Telefon.
    • Richtet spezielle Zeiten für die Abholung im Laden ein.
  • Bietet digitale Gutscheine an.

Kommunikation!

Viele Menschen sind durch die Situation zurzeit verunsichert. Gebt ihnen ein Stück Sicherheit, indem ihr ihnen erzählt, was die Einzelhandel Öffnung nach Corona ganz konkret bei euch im Geschäft bedeutet:

  • Informiert auf Schildern über die Vorkehrungen, die ihr getroffen habt.
  • Stellt Informationen zu euren Maßnahmen auf eure Webseite und auf Social Media.
  • Informiert Kunden über Zeiten, zu denen euer Laden normalerweise recht leer ist.

Kommuniziert auch im Laden proaktiv:

  • Erinnert Kunden daran, Abstand zu halten, z. B. mithilfe der Schilder im Anhang
  • Benutzt ggf. ein Mikrofon für Durchsagen („Danke, dass ihr Abstand haltet und allen ein sicheres Einkaufserlebnis ermöglicht!”).
  • Dankt euren Kunden dafür, dass sie für die Sicherheit eurer Mitarbeiter sorgen, indem sie den Regeln folgen.

Seid in eurer Kommunikation kreativ. Es ist eine ernste Situation, aber das heißt nicht, dass Humor verboten ist. Hier sind einige Ideen dazu: 

  • Stellt 1,5 m als ein Vielfaches eurer Produkte dar: „Haltet mindestens 8 Schuhe Abstand voneinander!”
  • Belohnt „Corona Champions”, die ihr Bestes tun, um Ansteckungen zu verhindern, je nach Anzahl ihrer gesammelten „Corona Punkte“ mit kleinen Preisen. 
    • Vergebt Punkte an Kunden, die
      • allein einkaufen.
      • kontaktlos bezahlen.
      • einen digitalen Kassenbon ausstellen lassen.

Wir hoffen, dass euch diese Tipps dabei helfen, den Einkauf für eure Mitarbeiter und eure Kunden sicher zu gestalten. Wenn ihr während der Einzelhandel Öffnung nach Corona Unterstützung braucht, meldet euch gerne jederzeit unter info@leaflabs.eu. Wenn ihr weitere Tipps habt, die anderen Ladeninhabern helfen könnten, sagt uns Bescheid, damit wir eure Ideen in unsere Liste aufnehmen können.

Einzelhandel Öffnung nach Corona. Abstand an der Kasse
Schuhe sind nicht wirklich euer Ding? Zeigt uns unter #meineanderthalbmeter, was 1,5 Meter für euch sind (für uns bei Leaf sind es 7,5 Papierquittungen, die wir durch digitale Kassenbons ersetzen können!)

Linksammlung zur Einzelhandel Öffnung nach Corona

Kontaklos zahlen: http://izettle.go2cloud.org/SH1q5
Digitale Kassenbons: https://www.leaflabs.eu/
Onlineshops: https://www.shopify.de/